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Mo 30.Jan 2017, 19:30 - 21:00
Übung LG Altendorf-Ersdorf
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Fr 3.Feb 2017, 19:00 - 21:00
Jahreshauptversammlung und Anhörung in Ausgehuniform

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LoeschroboterMeckenheim, 03.11.16 - Ein Roboter der Feuer löscht.

Am vergangenen Freitag hatte die Löscheinheit Meckenheim Besuch vom Fraunhofer Institut aus Wachtberg. Mit im Gepäck war der zur Brandbekämpfung einsetzbare ferngesteuerte Löschroboter GARM 2.

Die Abteilung Kognitive Mobile Systeme des Fraunhofer Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie, forscht seit mehr als zwanzig Jahren auf dem Gebiet der Robotik. Eine Kernkompetenz dabei ist die Entwicklung innovativer Werkzeuge für die Interaktion und Kooperation in Mensch-Mehrrobotersystemen. Nutzer dieser Systeme sind sowohl die Bundeswehr als auch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu denen auch die Feuerwehr zählt. Die Robotersysteme können je nach Einsatzanforderung mit verschiedenen Nutzlasten bestückt werden. Unter anderem mit einem fernlenkbaren Wasserwerfer, der zur Brandbekämpfung eingesetzt werden kann.
Wie genau das funktioniert, demonstrierten die beiden Wissenschaftler Ludwig Wolf und sein Kollege Benedikt Wolf bei einer Vorführung am Gerätehaus in Meckenheim.
Angetrieben wird der etwa 400 Kilogramm schwere ferngesteuerte Roboter von zwei je 7,5 Kilowatt-Elektromotoren, die im Betrieb etwa Strom für bis zu acht Stunden haben. Zur Versorgung mit Löschwasser kann am Heck des Roboters eine B-Schlauchleitung angeschlossen werden.
Dies wurde im Übungsszenario von den Kameraden der Löscheinheit Meckenheim übernommen. Mittels Feuerlöschkreiselpumpe aus einem Löschgruppenfahrzeug wurde der Roboter mit Löschwasser versorgt. Nachdem die Wehrleute die Schlauchleitung an den Roboter angekuppelt hatten, fuhr GARM 2 ferngesteuert über das Testfeld. Hierbei kam der ebenfalls ferngesteuerte vollschwenkbare Wasserwerfer zum Einsatz. Der kann den Löschstrahl nicht nur gezielt und weit auf einen bestimmten Punkt richten, sondern auch gefächerte Löschnebel erzeugen. Darüber hinaus verfügt GARM 2 auch über eine Wärmebildkamera und einen Laserumgebungsscanner.
Vorteile der Robotersysteme: Sie können vor allem dort eingesetzt werden, wo es für menschliches Personal zu gefährlich ist. Sei es auf Grund von hoher Hitzeeinwirkung oder durch ABC-Gefahren (Atomar, biologische und chemische Gefahrstoffe). Ein entsprechendes Einsatzszenario gäbe es beispielsweise bei Schadensfällen in der chemischen Industrie oder in Kernkraftwerken.
Wie leicht so ein Roboter gesteuert werden kann, konnten die Kameraden im Anschluss an die Vorführung selber testen. Nützlich ist hier, dass die Steuerung über einen Controller einer herkömmlichen Spielekonsole erfolgt.
Für diesen Übungsdienst der besonderen Art gilt vor allem der Dank den Mitarbeitern des Fraunhofer Institut in Wachtberg