Meckenheim, 12.01.18 - Atemschutzmasken mit zusätzlichen Funktionen wurden getestet.

Im Rahmen des Übungsdienstes hat der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim neue Atemschutzmasken getestet. Die Masken können sowohl bei der Brandbekämpfung als auch im Gefahrstoffeinsatz eingesetzt werden.

Treten bei einem Einsatz besonders gefährliche Stoffe aus, müssen sich die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr vor dem direkten Kontakt mit diesen Gefahrstoffen schützen. Hierzu dient der luft- und wasserdichte Chemikalienschutzanzug kurz CSA. Der Einsatz im CSA ist besonders schwierig, da nicht nur die Sicht und Bewegung durch den Anzug stark eingeschränkt werden. Insbesondere die direkte Kommunikation zwischen den Einsatzkräften, die gemeinsam vorgehen, funktioniert ohne technische Unterstützung durch den dichten Anzug nicht. Die neuen Masken sollen die Kommunikation der eingesetzten Kräfte im CSA erleichtern.

Das Besondere an den neuen Atemschutzmasken ist eine zusätzliche Kommunikationseinheit (Dräger FPS-COM 7000). Diese erlaubt den unter Atemschutz eingesetzten Feuerwehrleuten eine integrierte Kommunikationsmöglichkeit ohne den regulären Funkkanal zu blockieren. Die eingesetzten Kräfte bleiben somit dauerhaft in Kontakt. Ein großer Vorteil für die Kameraden ist, dass sie beim Sprechen keine zusätzliche Tasten drücken müssen, wie beim normalen Funkgespräch. Somit können die Einsatzkräfte im CSA besser und effektiver arbeiten.